Samstag, 2. September 2017

Schultertuch - Iúliel







Einkaufsliste:

1 Bobbel - dreifädig à 400 m (moi: Dezember-Bobbel)
1 Kaufanleitung: l'úliel von Crazypatterns
1 Häkelnadel Nr. 3
1 Schere
1 stumpfe Sticknadel


Vorbemerkung:

Ich wollte mir in den Weihnachtsferien im Spanien-Urlaub ein bewusst rundes Schultertuch für kühle Sommertage häkeln. Es sollte zu meiner Granny-Haarfarbe passen und etwas Glanz enthalten, damit ich es auch zu festlicheren Angelegenheiten tragen kann. Bei Dreiecktüchern, die etwas größer/länger sind stört mich die Spitze unten, denn leicht setzt man/frau sich darauf und es knautscht. Meine Wahl fiel also auf:



Start mit weiß, dann hellgrau, grau und später stahlgrau mit einem durchlaufenden Glitzerfaden

Zwischenstand:



und

fertig: 
Ich habe mich nicht genau an die Anleitung gehalten, denn einige Muster-Reihen habe ich wiederholt und zusätzlich habe ich Relief-Stäbchen-Reihen eingefügt, wobei ich im Wechsel vorne und hinten eingestochen habe. Das ergibt das kleine Waffelmuster:

Manchmal wurde zügiges Handarbeiten erschwert:

oder sogar verhindert :))


Nun musste mein Iúliel noch gespannt werden, dafür brauchte ich noch mehr Stecknadeln und einen ganzen Nachmittag. 

Zum Spannen habe ich das Tuch in einem Kopfkissenbezug kurz in lauwarmes Wasser getaucht und dann trocken geschleudert (1.000 Umdrehungen), anschließend auf der Gästebett-Matratze (1,40 x 2,00) gespannt.


fertig, 
gespannt
auf einer 140 x 200 cm-Matratze




die Außenspitze














und so wird es getragen: über einem schlichten schwarzen Kleid


Mein Outfit als Brautmutter


.. .. ..

Sonntag, 28. Mai 2017

Nachgehäkelt: Buggy-Sitzauflage



Material: 

- 2 Bobbel  150 g "Zarte Blüten" , 100 g ca. 500 m LL von Lady Dee's Traumgarne,
      (vom 2. Bobbel habe ich noch ca. 90 g übrig)
- 0,5 m Coolmax Light Feinstruktur weiß und Synthetic-Nähgarn in creme
- Kaufanleitung Möbius "Moon Shadow"


Original mit den Bobbels
Zur Geschichte: 

Für unseren Ferienort benötigen wir als Großeltern einen Kinderwagen und haben uns umgeschaut. Wir  wollten keinen schwarzen Wagen, denn es kann schon sehr heiß werden. Wir fanden einen gebrauchten, laubfroschfarbenen Buggy, der uns gefiel. 

Allerdings ist die Sitzauflage einmal spakig geworden und ich wollte unser Enkelchen nicht hinein setzen. So kam ich auf die Idee, eine Sitzauflage nach dem Original als Vorlage nachzuhäkeln. 

Ich fand vierfach gefachtes Garn in den fast gleichen Farben bei Lady Dee's Traumgarne. 




Anleitung:

1. Reihe:  40 Luftmaschen (LM) plus 3 LM für das Wende-Stäbchen.
2. Reihe:  Erstes Stäbchen (StB)  in die 4. LM und weiter Stäbchen häkeln.
               In die letzte LM  6 Stäbchen häkeln und die LM nochmals mit Stäbchen
               abhäkeln.
               Am Ende in die erste LM 5 Stb häkeln und mit 1 Kettmasche (KM) mit dem 
               ersten  Stb verbinden.


Ab hier wird in Runden gehäkelt. 
Grundlage war das Möbiusmuster, jedoch wird es ein längliches Viereck.


Die nächste Runde:  jeweils 1 Stb, 1 LM im Wechsel


Danach eine Runde StB



Jetzt folgt eine Runde feste Maschen (FM)






Das Viereck ist nun gut zu erkennen


Immer wieder kontrollieren, ob die Sitzauflage 
korrekt wie die Vorlage gehäkelt wird,
die eingesteckte Häkelnadel markiert einen Schlitz für den Gurt
 

Nachdem die notwendige Breite erreicht wurde habe ich oben ein Kopf- und unten ein Fußteil angehäkelt und einen Gurt, der die Auflage am Buggy anspannen soll. Durch den Farbwechsel wurden die beiden Teile grün. Der Gurt wird später mitsamt Gummiband am rückwärtigen Teil angebracht. Am Fußteil will ich in der Form eines Y ebenfalls Gurte anbringen, die mit einem Gummiband gespannt werden. Dazu benötige ich den Buggy, den ich im Flieger nicht mitbringen konnte.

Deshalb habe ich erst einmal das kühlende Coolmax unter die Sitzauflage genäht. Dazu habe ich meine Nähmaschine herausgeholt.


Die Schlitze habe ich mit einem Knopfloch-Nähfuß, den ich mehrfach verstellt habe genäht, dabei wurden die Sitzauflage und der Unterstoff miteinander verbunden. Dafür näht man zuerst das eine Ende des Lochs/Schlitzes (hinten) , dann die linke Seite (vorwärts) zum Schlitzende vorne. Da ich mich nicht traute, die rechte Seite des "Knopflochs"  rückwärts zurück zu nähen, habe ich das Nähwerk umgedreht und somit die andere Seite auch vorwärts bis zum Schlitzende (hinten) zu nähen.





Die Gurte des Originals sind schon recht ausgeleiert. Die Fertigstellung kann somit erst erfolgen, wenn der Buggy hier eintrifft, damit ich die Sitzauflage anpassen kann. Den Y-Gurt werde ich dann erst häkeln und fotografieren.  Fotos folgen.